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🔊 Sonos Arc Ultra Test – Die Soundbar, die mein Wohnzimmer in einen Konzertsaal verwandelt hat

Wer Musik wirklich liebt – und ich meine nicht nur nebenbei hören, sondern fühlen, eintauchen, jede Nuance eines Gitarrenriffs spüren – der weiß, wie entscheidend die richtige Wiedergabe ist. Als langjähriger Blues-Enthusiast und Technikbegeisterter habe ich in den vergangenen Jahren zahlreiche Audiosysteme getestet: von klassischen Stereo-Verstärkern über Multiroom-Systeme bis hin zu diversen Soundbars. Die Sonos Arc Ultra hatte ich schon länger im Blick, denn die Versprechen des Herstellers klangen fast zu gut, um wahr zu sein. Doppelte Bassleistung gegenüber dem Vorgänger, eine völlig neue Sound-Motion-Technologie und 9.1.4-Kanal Dolby Atmos aus einer einzigen Soundbar? Das musste ich selbst erleben. In diesem ausführlichen Sonos Arc Ultra Test schildere ich meine Erfahrungen nach mehreren Wochen intensiver Nutzung – mit Filmen, Musik und Gaming.

Sonos Arc Ultra 1

🎵 Erster Eindruck: Auspacken und Design der Sonos Arc Ultra

Schon beim Auspacken merkt man, dass Sonos großen Wert auf Details legt. Die Verpackung ist zu 100 % recycelbar und kommt ohne unnötiges Plastik aus – ein Pluspunkt für alle, die auf Nachhaltigkeit achten. Die Sonos Arc Ultra Soundbar selbst liegt sicher eingebettet im Karton, begleitet von einem HDMI-Kabel, dem Netzkabel und einer kompakten Schnellstartanleitung.

Was mir sofort auffiel: Die Arc Ultra wirkt unglaublich hochwertig. Das matte Finish – ich habe mich für die schwarze Variante entschieden, es gibt sie auch in Weiß – verleiht der Soundbar eine elegante, zurückhaltende Ästhetik. Das umlaufende Metallgitter, das Front und Oberseite umhüllt, fühlt sich wertig an und schützt die insgesamt 14 verbauten Treiber. Mit Maßen von 117,8 × 7,5 × 11,1 Zentimetern und einem Gewicht von nur 5,9 Kilogramm ist sie trotz ihrer beeindruckenden Breite erstaunlich schlank. Tatsächlich ist die Arc Ultra sogar flacher als ihr Vorgängermodell, die Sonos Arc – ein Verdienst der neuen Sound-Motion-Technologie, auf die ich gleich noch eingehe.

Die abgerundete, an eine Rennstrecke erinnernde Formgebung – Sonos nennt es intern „Racetrack-Design“ – sorgt dafür, dass die Soundbar vor nahezu jedem Fernseher ab 55 Zoll eine gute Figur macht, ohne den unteren Bildrand zu verdecken. An der Wand montiert wirkt sie dank der geringen Tiefe von nur 11,1 Zentimetern fast wie ein Designobjekt. Die optionale Wandhalterung ist separat erhältlich.

⚙️ Einrichtung der Sonos Arc Ultra: Schnell, aber mit kleinen Hürden

Die Einrichtung der Sonos Arc Ultra ist im Grunde unkompliziert, setzt aber zwingend die Sonos-App (S2) voraus. Einfach das mitgelieferte HDMI-Kabel in den eARC-Port des Fernsehers stecken, Strom anschließen, App öffnen – und die Soundbar wird automatisch erkannt. Einen klassischen optischen Audioeingang gibt es bei der Arc Ultra nicht mehr, allerdings liefert Sonos auf Anfrage einen optischen Audioadapter mit, falls der TV keinen HDMI-eARC-Anschluss besitzt.

Einen kleinen Stolperstein gab es bei mir trotzdem: Die App verlangt die Erstellung eines Sonos-Accounts, bevor die Kalibrierung starten kann. Das ist verständlich, wirkt aber gerade bei der ersten Nutzung etwas umständlich. Wer die Arc Ultra gebraucht kauft, muss sie außerdem zunächst auf Werkseinstellungen zurücksetzen – ein Hinweis, der in der App etwas prominenter platziert sein könnte.

Richtig begeistert hat mich dann die Trueplay-Raumkalibrierung. Über das integrierte Mikrofon der Soundbar analysiert Trueplay die Akustik des Raums und passt den Klang automatisch an die Gegebenheiten an. Das funktioniert sowohl mit iOS als auch mit Android-Geräten, wobei die manuelle Einmessung zum Testzeitpunkt nur mit dem iPhone möglich war. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten, und der Unterschied vor und nach der Kalibrierung ist deutlich hörbar: Der Klang wirkt nach der Anpassung ausgewogener, der Bass kontrollierter und die Mitten präsenter.

💡 Tipp: Führt die Trueplay-Kalibrierung unbedingt durch – der Klanggewinn ist erheblich und kostet nur zwei bis drei Minuten. Wer den Raum umstellt oder die Soundbar neu positioniert, sollte die Einmessung wiederholen.

Sonos Arc Ultra 2

🎧 Sound Motion™ Technologie – Das Herzstück der Arc Ultra

Wenn es ein Feature gibt, das die Sonos Arc Ultra von praktisch jeder anderen Soundbar auf dem Markt abhebt, dann ist es die Sound Motion™ Technologie. Sonos selbst bezeichnet sie als einen der bedeutendsten Durchbrüche in der Lautsprechertechnik der vergangenen Jahrzehnte – und nach meinem Test muss ich sagen: Diese Aussage ist nicht übertrieben.

Was steckt dahinter? Der Sound-Motion-Tieftöner nutzt ein völlig neues Konstruktionsprinzip mit einer Doppelmembran und vier verteilten, leichten Motoren sowie Force-Cancelling-Schwingspulen in einem einzigen, extrem flachen Gehäuse. Das Ergebnis: Die Arc Ultra liefert laut Sonos die doppelte Bassleistung gegenüber dem Vorgängermodell – und das bei einem gleichzeitig schlankeren Design. Im Praxistest bestätigte sich das eindrucksvoll. Tiefe Frequenzen werden mit einer Kraft und Präzision wiedergegeben, die ich von einer Standalone-Soundbar schlicht nicht erwartet hätte. Bei Filmszenen mit explosiven Effekten oder pulsierenden Basslines in Musikstücken spürt man den Bass fast physisch, ohne dass die Soundbar unangenehm vibriert oder klirrt.

Gerade als jemand, der regelmäßig Blues und Jazz hört, war mir die Qualität der tiefen Frequenzen besonders wichtig. Ein Walking Bass in einem Muddy-Waters-Klassiker muss Wärme und Volumen haben, ohne matschig zu klingen. Genau das liefert die Arc Ultra ab. Die Sound-Motion-Technologie sorgt dafür, dass der Bass druckvoll, aber immer kontrolliert und klar definiert bleibt. Das ist bemerkenswert.

🎬 Klangqualität im Detail: Filme, Musik und Gaming

Heimkino mit Dolby Atmos

Die Sonos Arc Ultra unterstützt Dolby Atmos und kann aus ihrer kompakten Bauform heraus ein beeindruckendes 9.1.4-Klangsystem simulieren – neun Kanäle auf Ohrhöhe, ein integrierter Subwoofer-Kanal und vier Höhenkanäle. Zwei der sieben Kalottenhochtöner sind nach oben gerichtet und erzeugen dedizierte Höhenkanäle, die Klangobjekte über dem Zuhörer positionieren. Das ist eine enorme Steigerung gegenüber der vorherigen Arc, die lediglich ein 5.0.2-Setup bot.

In der Praxis bedeutet das: Wenn in einem Actionfilm ein Hubschrauber über die Szene fliegt, höre ich das Rotorgeräusch tatsächlich von oben nach vorne wandern. Regen prasselt hörbar von allen Seiten. Dialoge bleiben dabei stets zentral und kristallklar – ein Verdienst der sechs dedizierten Mitteltöner und der KI-gestützten Sprachverbesserung, die in vier Stufen einstellbar ist. Gerade bei leisen Passagen in ansonsten lauten Filmen war das ein enormer Gewinn. Ich musste die Lautstärke deutlich seltener nachregeln als bei anderen Soundbars.

Musikwiedergabe – Hier zeigt die Arc Ultra ihre wahre Stärke

Für mich als Musikliebhaber war das der entscheidende Test. Und ich sage es ganz ehrlich: Die Sonos Arc Ultra hat mich hier am meisten überrascht. Über Apple AirPlay 2, Spotify Connect, Bluetooth 5.3 oder das integrierte WLAN (WiFi 6) lässt sich Musik von praktisch jeder Quelle streamen. Dolby Atmos Music wird ebenfalls unterstützt, was bei kompatiblen Titeln auf Apple Music oder Amazon Music ein räumliches Klangerlebnis erzeugt, das weit über klassisches Stereo hinausgeht.

Ich habe die Arc Ultra mit den unterschiedlichsten Genres gefüttert – von B.B. Kings elektrischem Blues über Norah Jones‘ warme Jazzstimme bis hin zu Hans Zimmers monumentalen Filmscores. Die Wiedergabe war durchgehend detailreich, ausgewogen und erstaunlich räumlich. Einzelne Instrumente lassen sich klar voneinander unterscheiden, Stimmen werden natürlich und mit Wärme wiedergegeben. Der Bass hat Substanz, ohne die Mitten zu überlagern. Die sieben Kalottenhochtöner sorgen für brillante, aber nie aufdringliche Höhen.

Was mich besonders beeindruckt hat: Bei akustischem Blues – etwa bei einer Robert-Johnson-Aufnahme – transportiert die Arc Ultra die Intimität der Musik auf eine Weise, die ich von einer Soundbar nicht kannte. Man hört die Finger auf den Saiten, das leichte Knarzen des Holzes. Das ist Wiedergabequalität, die sonst deutlich teureren HiFi-Systemen vorbehalten ist.

Gaming

Auch als Gaming-Soundbar macht die Arc Ultra eine hervorragende Figur. Die niedrige Latenz über HDMI eARC und die präzise Ortung von Soundeffekten durch Dolby Atmos sorgen für ein immersives Spielerlebnis. Schritte von Gegnern, Umgebungsgeräusche und Explosionen werden räumlich überzeugend wiedergegeben. Die Sprachverbesserung hilft zudem bei Story-getriebenen Spielen, jeden Dialog mitzubekommen.

📊 Technische Daten der Sonos Arc Ultra im Überblick

Eigenschaft Sonos Arc Ultra
Treiber 14 (7 Hochtöner, 6 Mitteltöner, 1 Sound Motion™ Tieftöner)
Verstärker 15 digitale Verstärker (Klasse D)
Dolby Atmos Ja – 9.1.4 Kanalvirtualisierung
Sound Motion™ Ja (Doppelmembran, 4 Motoren)
Abmessungen (B × H × T) 117,8 × 7,5 × 11,1 cm
Gewicht ca. 5,9 kg
Anschlüsse HDMI eARC, Ethernet, Stromanschluss
Kabellose Verbindung WiFi 6, Bluetooth 5.3, Apple AirPlay 2
Sprachsteuerung Amazon Alexa (integriert)
Trueplay™ Ja (iOS und Android)
Sprachverbesserung KI-basiert, 4 Stufen einstellbar
Nachtmodus Ja
Touch-Steuerung Ja
Farben Schwarz (matt), Weiß (matt)
UVP 999 €

🔗 Konnektivität und Smart-Home-Integration

Die Sonos Arc Ultra bietet ein solides Spektrum an Verbindungsmöglichkeiten. Über HDMI eARC wird sie mit dem Fernseher verbunden, alternativ steht ein Ethernet-Anschluss für die kabelgebundene Netzwerkanbindung zur Verfügung. Kabellos kommuniziert die Soundbar über WiFi 6 und Bluetooth 5.3 – letzteres war beim Vorgängermodell noch nicht möglich und ist eine willkommene Ergänzung. So kann ich spontan Musik vom Smartphone streamen, ohne die Sonos-App öffnen zu müssen.

Apple AirPlay 2 ist ebenfalls an Bord, was die Einbindung in das Apple-Ökosystem erleichtert. Spotify Connect funktioniert tadellos und liefert eine stabile, qualitativ hochwertige Übertragung. Als Sprachassistent steht Amazon Alexa zur Verfügung – Google Assistant und Chromecast werden leider nicht unterstützt, was für Nutzer im Google-Ökosystem ein echtes Manko ist.

Besonders hervorzuheben ist die nahtlose Integration in das Sonos-Multiroom-System. Wer bereits Sonos-Lautsprecher besitzt, kann die Arc Ultra problemlos in das bestehende Setup einbinden und in mehreren Räumen gleichzeitig Musik streamen. Für ein noch intensiveres Heimkino-Erlebnis lässt sich die Arc Ultra mit zwei Sonos Era 300 als Rear-Speaker und einem Sonos Sub 4 als Subwoofer kombinieren – das ergibt ein vollwertiges kabelloses 9.1.4-Surround-System.

Die Steuerung der Arc Ultra ist angenehm vielseitig: Die vorhandene TV-Fernbedienung funktioniert über HDMI-CEC, die Sonos-App bietet umfassende Einstellungsmöglichkeiten, und die Touch-Steuerung direkt auf der Soundbar ermöglicht schnelle Anpassungen per Tippen und Wischen – auch ohne Display. Die integrierten Mikrofone für Alexa lassen sich per physischem Schalter deaktivieren, was Datenschutz-bewusste Nutzer beruhigen dürfte.

🌙 Nachtmodus und Sprachverbesserung – Durchdachte Zusatzfunktionen

Zwei Features möchte ich gesondert hervorheben, weil sie im Alltag einen echten Unterschied machen. Der Nachtmodus der Sonos Arc Ultra reduziert die Dynamik des Klangs, sodass leise Passagen lauter und laute Passagen leiser wiedergegeben werden. Das ist ideal für den späten Filmabend, wenn man die Nachbarn oder schlafende Familienmitglieder nicht stören möchte, aber trotzdem nicht auf klaren, verständlichen Sound verzichten will.

Die Sprachverbesserung nutzt KI-Algorithmen, um menschliche Stimmen in Filmen und Serien gezielt anzuheben. In vier Stufen einstellbar, sorgt sie dafür, dass Dialoge selbst in actiongeladenen Szenen klar und verständlich bleiben. In meinem Test hat das hervorragend funktioniert – ich musste bei keinem Film zum Untertitel greifen, obwohl ich sonst gerade bei englischsprachigen Inhalten gerne Untertitel einschalte.

🔄 Sonos Arc Ultra vs. Sonos Arc – Was hat sich verbessert?

Wer den Vorgänger kennt, fragt sich natürlich: Lohnt sich das Upgrade? Die Unterschiede sind tatsächlich substanziell und gehen weit über ein simples Facelift hinaus:

Merkmal Sonos Arc (2020) Sonos Arc Ultra (2024)
Treiber 11 14
Verstärker 11 15
Dolby Atmos Kanäle 5.0.2 9.1.4
Sound Motion™ Nein Ja
Bluetooth Nein Ja (5.3)
WiFi WiFi 5 WiFi 6
Bassleistung Basis ~doppelte Leistung
Sprachverbesserung Basic KI-gestützt, 4 Stufen
Höhe 8,7 cm 7,5 cm

Die Fortschritte sind also deutlich messbar und im Test auch klar hörbar. Die Arc Ultra klingt voller, räumlicher und detaillierter. Der Sprung in der Bassqualität durch Sound Motion™ ist der gravierendste Unterschied und allein schon ein triftiger Grund für ein Upgrade, wenn einem der Bass der Original-Arc nicht ausgereicht hat.

👍 Vorteile und 👎 Nachteile der Sonos Arc Ultra

Nach mehreren Wochen intensiver Nutzung fasse ich meine Erfahrungen zusammen:

Was mich überzeugt hat

  • Herausragende Klangqualität mit tiefen, kontrollierten Bässen dank Sound Motion™ Technologie
  • Beeindruckender 9.1.4 Dolby Atmos Raumklang aus einer einzigen Soundbar
  • KI-gestützte Sprachverbesserung für kristallklare Dialoge in vier Stufen
  • Elegantes, schlankes Design mit hochwertiger Verarbeitung
  • Einfache Einrichtung und effektive Trueplay-Raumkalibrierung
  • Bluetooth 5.3 und WiFi 6 für flexible Streaming-Optionen
  • Nahtlose Integration ins Sonos-Multiroom-Ökosystem
  • Vielseitige Steuerungsmöglichkeiten (App, Touch, Fernbedienung, Alexa)
  • Nachhaltiges Verpackungskonzept ohne Plastik

Was Sonos noch verbessern könnte

  • Kein Google Assistant und kein Chromecast-Support
  • Nur ein HDMI-Anschluss (eARC), kein optischer Audioeingang direkt integriert
  • Sonos-App mit Account-Zwang kann bei der Ersteinrichtung frustrieren
  • Manuelle Trueplay-Einmessung zum Testzeitpunkt nur mit iOS möglich
  • Preis von 999 € liegt im Premium-Segment – nicht jeder wird bereit sein, so viel in eine Soundbar zu investieren
  • Kein HDMI-Passthrough für Zusatzgeräte wie Konsolen oder Blu-ray-Player

💰 Preis-Leistungs-Verhältnis: Lohnt sich die Investition?

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 999 Euro gehört die Sonos Arc Ultra klar zum Premium-Segment der Soundbars. Das ist zweifellos eine Ansage. Doch was bekommt man dafür? Eine Soundbar, die klanglich in Regionen vorstößt, für die man sonst ein mehrteiliges Lautsprechersystem mit separatem Subwoofer und AV-Receiver benötigen würde – und das ganz ohne Kabelsalat und aufwendige Installation.

Wer die Arc Ultra als reinen TV-Klangverbesserer betrachtet, wird den Preis möglicherweise als hoch empfinden. Betrachtet man sie jedoch als vollwertiges Audiosystem, das Filme, Musik, Podcasts und Gaming in beeindruckender Qualität abdeckt und sich zudem in ein skalierbares Multiroom-Setup integriert, relativiert sich der Preis deutlich. Im Vergleich zu ähnlich positionierten Konkurrenzprodukten wie der Bose Smart Soundbar 900 oder der Samsung HW-Q990D bietet die Sonos Arc Ultra ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Klang, Design und Ökosystem.

💡 Spartipp: Sonos bietet regelmäßig Bundle-Angebote an, etwa die Arc Ultra zusammen mit dem Sub 4 oder mit Era 300 als Surround-Lautsprecher. Hier lässt sich gegenüber dem Einzelkauf einiges sparen.

🏠 Für wen eignet sich die Sonos Arc Ultra?

Die Sonos Arc Ultra Soundbar ist die richtige Wahl für alle, die einen kompromisslosen Klang im Wohnzimmer wünschen, ohne ein klassisches Surround-System mit zahlreichen Lautsprechern und Kabelwegen aufbauen zu wollen. Sie eignet sich hervorragend für:

  • Filmfans: Dolby Atmos mit 9.1.4-Kanalvirtualisierung sorgt für ein kinoähnliches Erlebnis
  • Musikliebhaber: Die exzellente Wiedergabequalität macht sie zu einer ernstzunehmenden HiFi-Alternative
  • Sonos-Nutzer: Wer bereits im Sonos-Ökosystem ist, profitiert von nahtloser Multiroom-Integration
  • Design-Bewusste: Die schlanke, elegante Formgebung passt in jedes Wohnambiente
  • Gamer: Niedrige Latenz und räumliche Klangdarstellung verbessern das Spielerlebnis

Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die stark im Google-Ökosystem verankert sind und auf Chromecast oder Google Assistant angewiesen sind. Auch wer mehrere HDMI-Quellen direkt an die Soundbar anschließen möchte, muss auf den Fernseher als Umschaltzentrale zurückgreifen.

🎤 Mein persönliches Highlight: Blues hören auf der Sonos Arc Ultra

Ich möchte diesen Testbericht nicht beenden, ohne auf das Erlebnis einzugehen, das mich am meisten berührt hat. Als ich an einem ruhigen Sonntagabend das Licht gedimmt und über Apple Music einen Dolby-Atmos-Mix eines John-Lee-Hooker-Albums gestreamt habe, war das ein ganz besonderer Moment. Die Arc Ultra hat den Raum mit einem Klangteppich erfüllt, der so plastisch und lebendig war, dass es sich anfühlte, als säße der alte Bluesmeister mit seiner Gitarre direkt vor mir im Wohnzimmer.

Die Anschlagsdynamik der Gitarre, das raue Timbre der Stimme, das sanfte Mitwippen des Fußes im Hintergrund – all das kam mit einer Natürlichkeit und Wärme rüber, die mich schlichtweg begeistert hat. Für mich als Blues-Fan ist genau diese Art der Musikwiedergabe das, was eine gute Anlage ausmacht: Sie soll Emotionen transportieren. Und das kann die Sonos Arc Ultra auf einem Niveau, das ich von einer Soundbar nicht erwartet hatte.

✅ Fazit: Sonos Arc Ultra Test – Premium-Soundbar mit Kino-Qualität

Die Sonos Arc Ultra ist für mich die aktuell überzeugendste Soundbar auf dem Markt. Sie kombiniert die innovative Sound Motion™ Technologie mit einer durchdachten akustischen Architektur aus 14 Treibern und 15 Verstärkern zu einem Klangerlebnis, das sowohl bei Filmen als auch bei Musik begeistert. Das 9.1.4 Dolby Atmos aus einer einzigen Soundbar ist beeindruckend immersiv, die Bassleistung dank Sound Motion™ auf einem Niveau, das einen separaten Subwoofer in vielen Fällen überflüssig macht, und die Sprachverbesserung funktioniert im Alltag hervorragend.

Ja, der Preis von 999 Euro ist eine Investition. Aber man bekommt dafür ein Audiosystem, das über Jahre hinweg zuverlässig herausragenden Klang liefern wird und sich dank Software-Updates und dem Sonos-Ökosystem stetig weiterentwickelt. Wer bereit ist, in exzellenten Sound zu investieren und dabei Wert auf ein elegantes, kabelloses Setup legt, macht mit der Sonos Arc Ultra alles richtig.

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten – Ein Punkt Abzug für die fehlende Google-Integration und die begrenzte Anschlussvielfalt. Ansonsten: eine Soundbar, die ihrem „Ultra“-Namenszusatz in jeder Hinsicht gerecht wird.

❓ Häufig gestellte Fragen zur Sonos Arc Ultra

Unterstützt die Sonos Arc Ultra Dolby Atmos?
Ja, die Sonos Arc Ultra unterstützt Dolby Atmos und kann eigenständig ein virtuelles 9.1.4-Klangsystem erzeugen. Für den vollen Dolby-Atmos-Genuss im Heimkino wird eine HDMI-eARC-Verbindung zum Fernseher benötigt.

Brauche ich einen zusätzlichen Subwoofer für die Sonos Arc Ultra?
Dank der Sound Motion™ Technologie liefert die Arc Ultra bereits standalone eine beeindruckende Bassleistung. Ein zusätzlicher Sonos Sub 4 kann den Bass allerdings noch weiter vertiefen und ist für anspruchsvolle Heimkino-Setups empfehlenswert.

Kann ich die Sonos Arc Ultra auch ohne Fernseher als Musiksystem nutzen?
Absolut. Die Arc Ultra funktioniert als vollwertiger Streaming-Lautsprecher über WLAN, Bluetooth 5.3, Apple AirPlay 2 und Spotify Connect. Sie lässt sich problemlos als Musiksystem nutzen, auch wenn der Fernseher ausgeschaltet ist.

Ist die Sonos Arc Ultra mit Google Assistant kompatibel?
Nein, die Arc Ultra unterstützt aktuell nur Amazon Alexa als integrierten Sprachassistenten. Google Assistant und Google Chromecast werden nicht unterstützt.

Welche Farben gibt es bei der Sonos Arc Ultra?
Die Sonos Arc Ultra ist in zwei Farbvarianten erhältlich: Mattschwarz und Mattweiß. Beide Versionen verfügen über das gleiche hochwertige Metallgitter.

Wie groß sollte mein Fernseher für die Sonos Arc Ultra sein?
Sonos empfiehlt die Arc Ultra für Fernseher ab 55 Zoll Bilddiagonale. Mit einer Breite von knapp 118 cm passt sie optisch besonders gut zu TVs zwischen 55 und 75 Zoll.

Kann ich die Sonos Arc Ultra an der Wand montieren?
Ja, Sonos bietet eine spezielle Wandhalterung als optionales Zubehör an. Dank der geringen Tiefe von nur 11,1 cm sitzt die Soundbar flach und elegant an der Wand.

📚 Quellen und weiterführende Informationen

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